Ausgabe 1/14

Vorwort

Fußball als Vorbild
Mit geschlossener Teamleistung zum Erfolg

Liebe Leserinnen und Leser,

Nelson Mandela hat einmal gesagt: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat, wie nur wenige Dinge, die Kraft, Menschen zu inspirieren, die Kraft sie zu vereinen“. Genau diese Kraft gilt es wieder zu entdecken und zu spüren, wenn ab Juni die besten Mannschaften der Welt in Brasilien um die Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen. 60 Jahre nach dem „Wunder von Bern“, das der Mannheimer Trainer Sepp Herberger mit seiner Mannschaft Wirklichkeit hat werden lassen, könnte wieder eine Deutsche Mannschaft ganz oben stehen.

In Bern haben Sepp Herberger und seine Spieler damals wahrhaft Großartiges für den Fußball und die junge Bundesrepublik geleistet. Gerade hier in seiner Heimatstadt gilt es, das Andenken daran und an den unvergessenen „Chef“ wach zu halten. Im Foyer des Rosengartens erinnert eine Bronzebüste an den „Bundessepp“, der es wie kein Zweiter verstand, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Seine Fußball-Weisheiten sind bis heute in aller Munde: „Der Ball ist rund“, „Ein Spiel dauert 90 Minuten“ und viele mehr. Als die Anfrage, das Vorwort für dieses Magazin zu schreiben, an mich herangetragen wurde, ist mir bewusst geworden, in wie viele Bereiche das Thema Fußball-WM hineinwirkt und welche Strahlkraft es inzwischen entwickelt hat. Andere Veranstaltungen werden darauf ausgerichtet, Fußball wirkt in Kultur, Wirtschaft und Politik hinein. Längst ist der Fußballsport zu einem wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Daraus ergeben sich viele Chancen und Möglichkeiten, gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen und die eigenen Stärken für andere einzusetzen. Genau das hatte Sepp Herberger einst im Sinn, als er gemeinsam mit dem DFB eine Stiftung errichtete. Für den Fußball. Für die Menschen. Im Fußball wie in der Kongress- und Eventbranche gilt: Die Uhr scheint in beiden Bereichen stets schneller zu ticken, und die Herausforderungen sind nur mit einer geschlossenen Teamleistung zu schaffen, frei nach Sepp Herberger „Elf Freunde müsst Ihr sein“.

Ich wünsche Ihnen Muße und Freude beim Lesen der Beiträge in diesem Magazin und hoffe, dass Sie ein wenig von der Faszination Fußball spüren können.

Ihr

Otto Rehhagel
Mitglied des Kuratoriums der Sepp-Herberger-Stiftung


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